BARF, was ist das überhaupt?

Von Yvonne Kraft

 

    

BARF - vier Buchstaben die verwirren

 

Das Wort BARF stammt eigentlich aus dem Englischen und bedeutet im ursprünglichen Sinn "sich übergeben". In unserem Falle stehen diese 4 Buchstaben aber für : 

"Biologisch Artgerechtes Rohes Futter".

Gerade in der letzten Zeit ist "Barfen" in aller Munde. Jeder möchte mal, oder hat schon mal, oder weiß etwas darüber zu berichten. 

  

 

Was ist denn nun Barfen?

  

Spricht man vom Barfen, mein man damit die rohe und artgerechte Fütterung des Hundes.

Es werden ausschließlich Lebensmittel für die Ernährung des Hundes verwendet. Fleisch, Knochen, Obst, Gemüse, Milchprodukte, Eier, Öle, Kräuter, manchmal auch Getreide.

Alles frisch und nicht gekocht, oder anders erhitzt (ausser einiger Lebensmittel wie Nudeln, Kartoffeln, Kohl, Reis. usw.).

   

 

Und warum kein Fertigfutter? 

 

Der Hund ist ein Karnivore. Das heisst er benötigt als Hauptbestandteil seiner Ernährung Fleisch.

Obst, Gemüse, Getreide, Milchprodukte usw. spielen auch eine Rolle in seiner Ernährung, Fleisch aber sollte die Ernährung eines gesunden Hundes dominieren.

Der Hundekörper ist voll und ganz auf die Verwertung von Fleisch und Knochen ausgelegt. Das beginnt schon im Maul bei den Zähnen und dem zähflüssigen Speichel, bis hin zum Magen-Darm-Trakt! Und der unterscheidet sich zu 98 % nicht von dem eines Wolfes!

  

Leider wird dieser Tatsache oftmals vergessen. So scheint es zumindest, lässt man seinen Blick ein mal über die Inhaltsstoffe eines herkömmlichen Fertigfutters  streifen.

In den meisten Fällen wird Getreide den Hauptbestandteil, gut getarnt und aufgeschlüsselt in einzelne Sorten, ausmachen.

 

 

Die Abwechslung macht die Ernährung 

  

Wie auch bei unserer Ernährung, sollte die Fütterung des Hunde ausgewogen sein. 

Das dies nicht in einer Mahlzeit geht, haben Sie sicher schon bei sich persönlich fest gestellt. Stellen Sie sich vor, Sie sollten alle Vitamine, Mineralstoffe usw. in einer Mahlzeit zu sich nehmen - wie würde Ihr Mittagessen wohl aussehen ..?

Das ist völlig unnatürlich und eigentlich auch unmöglich. Daher sieht man einen Zeitraum von 4-6 Wochen vor, in dem abwechslungsreich gefüttert werden sollte.

 

Kranker Hund - was nun?

  

Barf ist unter anderem so toll, weil man auf jeden Hund und dessen Bedürfnisse eingehen kann. 

Oftmals stoßen Hundehalter zum Barfen weil sie einen Hund mit gesundheitlichen Problemen haben, aber kein passendes Futter finden können.

Man kann wunderbar auf alle "Eigenheiten" des Hundes eingehen. Spezielle Zutaten weg lassen, oder gewünschte und unterstützende hinzufügen. 

  

 

BARF- ein Fazit

 

Wir persönlich können uns keine besser Fütterung vorstellen. Aus unterschiedlichen Gründen haben wir schon mehrfach auf Fertigfutter zurück gegriffen und konnten uns wieder einmal von den Negativ-Eigenschaften überzeugen. 

Daher steht für uns fest, dass es für unsere Hunde keine bessere Ernährung geben kann!

 

 

 

 

 
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